Der Vorsitzende der Staufenberger CDU, Christian Knoll, rief in einer leidenschaftlichen Rede seine Parteifreunde dazu auf, in der heißen Phase des Wahlkampfes drei Kernthemen der CDU, nämlich Wirtschaftspolitik, innere Sicherheit und Sozialpolitik, unter die Menschen zu tragen.
Zunächst analysierte Knoll die aktuelle Lage der Union, gemessen sowohl an den Umfragen, aber auch aus den persönlichen Erfahrungen an den Infoständen, als ausgesprochen schwierig.
Die Frage, ob die CDU mit Armin Laschet nun den erst-, zweit- oder drittbesten Kanzlerkandidaten aufgestellt habe, überschatte alles und hindere die Union massiv daran, endlich mit ihren Themen in die Offensive zu kommen.
📣„Dieser Knoten muss durchschlagen werden, denn entscheidend ist: wir sind besser aufgestellt als die anderen – denn wir haben als Union die Kraft, die Zuversicht und vor allem die Kompetenz das Land aus dieser Wirtschaftskrise zu führen“ rief er den über 40 Gästen des Sommerfests zu.
Die Kompetenz der CDU in der Wirtschafts- und Finanzpolitik sei das größte Pfund, was die CDU habe und gerade anlässlich der größten Wirtschaftskrise in der Geschichte der Bundesrepublik in die Waagschale werfen müsse.
📣„Wir müssen unsere Wirtschaft in und nach der Pandemie wieder ans laufen bekommen – denn sichere Arbeitsplätze sind jetzt für die Menschen das wichtigste und entscheidendste. Wer von Euch glaubt denn, dass mit einem Wirtschaftsminister Norbert Walter-Borjans von der SPD oder mit einer den Marxisten nahestehenden Arbeitsministerin Janine Wissler von den Linken die Weichen für sichere Arbeitsplätze, Wohlstand und Erfolg besser gestellt werden als mit uns?“ fragte Knoll die anwesenden Gäste.
Gleiches gelte für die innere Sicherheit. Wer denn, wenn nicht die Union, werde für mehr Sicherheit in Deutschland sorgen. Clankriminalität, Geldwäsche, Wohnungseinbrüche, die Party- und Eventszene, die ganze Plätze auseinandergenommen habe, Cyber- und Internetkriminalität und nicht zuletzt der Schutz der eigenen Wohnung seien die schwierigen Herausforderungen, die es anzupacken gelte.
📣„Wir dürfen es den anderen nicht durchgehen lassen: Olaf Scholz kommt als Biedermann daher – aber glaubt jemand, dass unser Land mit Kevin Kühnert, Janine Wissler oder Saskia Esken sicherer werde als mit einer CDU geführten Regierung?“ forderte der Staufenberger CDU-Vorsitzende seine Mitstreiter zu mehr Engagement im Wahlkampf auf.
Als letztes Thema machte Knoll die Sozialpolitik und das Thema „soziale Gerechtigkeit“ aus. In diesem Themengebiet gebe es tatsächlich viel zu tun, er rede dies auf keinen Fall klein. Aber die Menschen in Deutschland hätten zu Recht immer mehr den Eindruck, dass sich hier mit Verve ins klein-klein gestürzt werde, während die Politik die ganz normalen Menschen, die unser Land tragen, aus dem Blick verliere.
📣„Für uns als Union gibt es zwei unverrückbare Pfeiler, und die müssen wir wieder in den Mittelpunkt stellen.
1. Sozial ist, was Arbeit schafft!
2. Sozialgerecht ist es, wenn derjenige, der morgens aufsteht, an die Arbeit geht und sich für unseren Wohlstand abrackert am Monatsende mehr in der Tasche hat, als derjenige, der nicht arbeiten geht!“.
Denn nur, wenn diese beiden Pfeiler unmissverständlich stehen, bleibe der gesellschaftliche Friede erhalten. Der Sozialstaat müsse ein Netz bilden, das jeden auffängt der Hilfe brauche, dieses Netz sei aber keinesfalls mit einer Hängematte zu verwechseln."
Zum Abschluss rief Christian Knoll dazu auf, genau diese Botschaften zu den Verwandten, Freunden, Arbeits- und Vereinskollegen zu tragen, „damit die CDU am 26.09. wieder vorne steht und unser Land zum Wohle aller erfolgreich gestalten kann.“

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