
Die CDU ist in der kommunalpolitischen Landschaft Staufenbergs eine relativ junge Kraft. Erst 1970 wurde in Daubringen, unter Vorsitz von Kurt Walther, ein Ortsverband gegründet. Die Arbeit dieses Ortsverbandes war so erfolgreich, daß die CDU bei der folgenden Kommunalwahl 1972 in das Daubringer Gemeindeparlament einzog. In Treis gründete sich ein weiterer Ortsverband im Jahre 1973 unter dem Vorsitz von Heinrich Lemmer. Der Erfolg dieser beiden Ortsverbände war so erstaunlich, daß man sich in der Lage sah, bereits 1974 den noch jetzt bestehenden Stadtverband Staufenberg zu gründen. Die Gründungsversammlung fand am 30.08.1974 auf der Burg Staufenberg statt.
Unmittelbar nach der Konstituierung des Stadtverbandes fand am 27.10.1974 die Kommunalwahl mit dem Spitzenkandidaten Heinrich Lemmer statt. Hier konnte die CDU bereits 33 % der Wählerstimmen erringen und zog mit 11 Sitzen in das Parlament ein. Leider verstarb der Fraktionsvorsitzende Heinrich Lemmer all zu früh. Kurt Walther übernahm den Fraktionsvorsitz und führte dieses Amt bis 1977. Bei der Kommunalwahl am 20.03.1977 konnte die CDU 13 Sitze erringen und die Fraktion setzte ihre erfolgreiche Arbeit unter dem neuen Fraktionsvorsitzenden Wilfried Schmied fort.
Bei der Jahreshauptversammlung 1979 wurde Hans Weber als neuer Vorsitzender des Stadtverbandes gewählt.
Die CDU-Staufenberg konnte bei der Kommunalwahl 1981 ihren Stimmenanteil weiter verbessern und kam erstmals durch eine Koalitionsabsprache mit der FWG/FDP-Fraktion aus der Opposition heraus. Sie stellte aus Ihren Reihen den Stadtverordnetenvorsteher (Kurt Walther), den ersten Stadtrat (Hans Weber), zwei weitere Stadträte (Wolfgang Kunert und Erich Pflüger) , die Ortsvorsteher in Staufenberg (Walter Müller jun.) und Mainzlar (Dieter Spaar), außerdem die Vorsitzenden des Haupt- und Finanzausschusses (Richard Bingel), des Bau- und Wohnungsausschusses (Rudolf Steyer), des Sport- und Kulturausschusses (Norbert Pfeffer), des Land- und Forstwirtschaftlichen und Umweltausschusses (Walter Müller jun.).
Im März 1982 wurde Kurt Walther von der Stadtverordnetenversammlung zum Bürgermeister gewählt. Neuer Stadtverordnetenvorsteher wurde Norbert Wolff.
Durch die einstimmige Abwahl des sozialdemokratischen Bürgermeisters Hartwich und die Wahl von Kurt Walther begann eine neue Ära der politischen Kultur in Staufenberg. Die Amtszeit von Bürgermeister Kurt Walther dauerte sechs Jahre.
Im November 1991 wurde Norbert Pfeffer zum Vorsitzenden der CDU-Staufenberg gewählt und Wolfgang Vohla übernahm die Fraktionsspitze, womit man gleichzeitig dem gesteckten Ziel, jungen Politikern Verantwortung zu übertragen, gerecht wurde.
Bei den Wahlen zum Kreisvorstand des CDU-Kreisverbandes Giessen am 21.2.1992 wurde Wolfgang Vohla als Beisitzer in den Kreisvorstand gewählt. Er trat damit die Nachfolge von Kurt Walther an, der den Stadtverband Staufenberg bis dahin in diesem Gremium vertreten hatte.
Nach der Kommunalwahl 1993 führte Lothar Wolfram die acht Stadtverordnetenmandate umfassende Fraktion. Norbert Pfeffer und Johann Hain vertraten die Interessen der Union im Magistrat.
Durch die Änderung des kommunalen Wahlrechtes und Einführung der Direktwahl der Bürgermeister, beteiligte sich die CDU-Staufenberg bei der ersten Staufenberger-Bürgermeisterdirektwahl im Herbst 1993.
Wolfgang Vohla kandidierte gegen den amtierenden sozialdemokratischen Bürgermeister Horst Münch. In einem engagierten und fairen Wahlkampf erreichte Wolfgang Vohla mit 20,29 % einen Achtungserfolg.
Auf Kreisebene hat die Staufenberger Union in 1993 ihr Gewicht weiter verstärkt. Sie stellt im Kreisausschuss mit Wilfried Schmied den hauptamtlichen Ersten Kreisbeigeordneten und stellvertretenden Landrat und in der Kreistagsfraktion mit Wolfgang Vohla nicht nur einen Kreistagsabgeordneten, sondern auch den finanzpolitischen Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion.
Aus den Vorstandswahlen für den Stadtverband Staufenberg am 21.11.95 ging Wolfgang Vohla als neuer Stadtverbandsvorsitzender hervor. Dessen Stellvertreter wurden Wilfried Schmied und Lothar Wolfram.
Bürgermeister a.D. Kurt Walther wurde in der gleichen Mitgliederversammlung zum Ehrenvorsitzenden des CDU-Stadtverbandes Staufenberg gewählt.
Bei der Kommunalwahl am 2.3.1997 konnte die Union in Staufenberg ihr Ergebnis von 24,51% auf 25,19% leicht verbessern, obwohl der CDU auch bei dieser Kommunalwahl -wie so oft zuvor- durch die kritische Diskussion bundespolitischer Themen der „Wind ins Gesicht blies“. Mit diesem Ergebnis konnte die Staufenberger CDU die bisherigen Anzahl der Mandate halten. Sie ist weiterhin mit acht Stadtverordneten und zwei Magistratsmitgliedern vertreten. Lothar Wolfram wurde als Fraktionsvorsitzender einstimmig bestätigt. Die beiden Stadträte der Staufenberger CDU heißen Norbert Pfeffer und Johann Hain. Bei der Wahl zum Kreistag legte die Union mit ihrem Spitzenkandidaten Wilfried Schmied in Staufenberg von 25,24% auf 30,26% deutlich zu. Die CDU konnte ihr kreisweites Ergebnis ebenfalls von 29,8% auf 30,5% leicht verbessern und gewann ein Mandat hinzu. Die CDU-Kreistagsfraktion umfasst danach 26 Abgeordnete. Wolfgang Vohla wurde zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt.
Im Herbst 1997 fand im Landkreis Giessen die erste Direktwahl des Landrates statt. Für die Union ging der Erste Kreisbeigeordnete Wilfried Schmied ins Rennen, der mit Unterstützung der Union einen außerordentlich engagierten und zeit- u. kräfteraubenden Wahlkampf führte.
Seine Gegenkandidaten waren Willi Marx (SPD) und Dieter Howe (parteilos). Im ersten Wahlgang am 7. September erhielten Wilfried Schmied 37,13 %, Willi Marx 45,96 % und Dieter Howe 16,91 % der Stimmen. In der Stichwahl am 21. September unterlag Wilfried Schmied, der 45,3 % aller Stimmen erhielt, seinem Gegenkandidaten Willi Marx, der mit 54,7 % der Stimmen zum neuen Landrat gewählt wurde. Die Wahlbeteiligung im zweiten Wahlgang lag bei 35 %, womit eine erneute Diskussion zur Frage der Beibehaltung der Direktwahl entfacht wurde. In Staufenberg erzielte Wilfried Schmied im ersten Wahlgang kreisweit das zweitbeste (48,58 %) und im zweiten Wahlgang das beste Ergebnis (53,2%).
Am 10. Oktober 1997 wurden im Rahmen der Jahreshauptversammlung Vorstandswahlen durchgeführt. Wolfgang Vohla wurde einstimmig als Stadtverbandsvorsitzender wieder gewählt. Seine Stellvertreter wurden Lothar Wolfram und Torsten Appel. Ilse Schmied wurde erneut zur Schriftführerin, Gisela Schmiedel wurde zur Schatzmeisterin gewählt. Beisitzer wurden Brunhilde Demele, Norbert Pfeffer, Hans-Jürgen Schäfer und Christian Knoll. Wilfried Schmied, Johann Hain, Klaus Langner, Johann Hain und Andreas Hain (JU-Vertreter) schieden aus dem Vorstand aus. Zum Jahreswechsel 1997 / 1998 zog sich Lothar Wolfram aus gesundheitlichen Gründen aus der aktiven Politik zurück. Hans-Jürgen Schäfer wurde im Dezember 1997 zum neuen Fraktionsvorsitzenden der Stadtverordnetenfraktion gewählt. Christian Knoll (Jahrgang 1979) rückte in das Stadtparlament nach und war damit der jüngste Stadtverordnete Staufenbergs.
Die Bundestagswahl am 27. September 1998 brachte auch in Staufenberg große Verluste für die CDU. Bei den Erststimmen ging der Anteil von 38,3 % auf 34,8 % und bei den Zweitstimmen von 36,5 % auf 31,3 % zurück. Das Staufenberger Ergebnis lag damit im Bundestrend.
Am 1. Oktober 1998 wurden im Rahmen der Mitgliederversammlung Vorstandsnachwahlen durchgeführt. Für den ausgeschiedenen Lothar Wolfram wurde Wilfried Schmied zum stellvertretenden Stadtverbandsvorsitzenden und Heiko Will wurde zum Beisitzer gewählt; in beiden Fällen erfolgte die Wahl einstimmig.
Am 28. Januar 1999 feierte der Stadtverband sein 25-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsveranstaltung in der Gaststätte "Blauer Hecht" in Daubringen; zahlreiche Ehrengäste konnten begrüßt werden.
Die Landtagswahl fand am 7. Februar 1999 statt. Die Union errang einen großen Erfolg; sie erhielt landesweit als stärkste Partei 43,4 % der Stimmen und verwies die SPD (39,4 %) mit deutlichem Abstand auf Platz zwei. Die beiden heimischen Kandidaten Klaus Peter Möller und Volker Bouffier errangen erstmals mit 44,63 % bzw. 44,14 % das jeweilige Direktmandat und lagen damit noch deutlich über dem jeweiligen Ergebnis der CDU, die mit 40,63 % und 42,11 % in beiden Wahlkreisen ebenfalls stärkste Kraft wurde.
In Staufenberg konnte die Union im Vergleich zur letzten Landtagswahl deutliche Stimmgewinne verbuchen. Sie steigerte ihren Stimmanteil in Staufenberg von 31,6 % auf 37,6 %, in Daubringen von 34,2 % auf 38,6 %, in Mainzlar von 38,9 % auf 42,9 % und in Treis von 35,9 % auf 37,9 % und erzielte mit insgesamt 38,7 % ein hervorragendes Ergebnis.
Der hessische Ministerpräsident Roland Koch berief Volker Bouffier in sein Kabinett und ernannte ihn zum Innenminister. Kurze Zeit später wurde Wilfried Schmied neuer Regierungspräsident; seine Ernennung erfolgte am 10. Mai 1999.
Die Europawahl am 13. Juni 1999 brachte einen großen Erfolg für die Unionsparteien; CDU und CSU erreichten 48,7 %. Die Union steigerte ihr Ergebnis der vorangegangenen Europawahl 1994 von 38,8 % um 9,9 %.
Auch das Wahlergebnis der Union im Landkreis Gießen konnte sich sehen lassen. Hier steigerte die CDU ihren Stimmenanteil von 33,4 % auf 44,5 %. Auch in Staufenberg gelang ein großer Erfolg. Die Union steigerte hier ihren Stimmenanteil von 30,4 % auf 43,1 % und überflügelte erstmals die SPD, die von 42,75 % auf 41,22 % abnahm.
Die Wahlbeteiligung war landesweit sehr niedrig; sie lag bei 45,2 %. Im Landkreis Gießen wählten 42, 18 % und in Staufenberg wählten 40,21 % aller Wahlberechtigten.
Am 15. Oktober 1999 wurden im Rahmen der Jahreshauptversammlung Vorstandswahlen durchgeführt. Wolfgang Vohla wurde einstimmig als Stadtverbandsvorsitzender wieder gewählt. Seine Stellvertreter wurden Torsten Appel und Christian Knoll. Ilse Schmied wurde erneut zur Schriftführerin, Gisela Schmiedel wurde ebenfalls erneut zur Schatzmeisterin gewählt. Beisitzer wurden Wilfried Schmied, Norbert Pfeffer, Hans-Jürgen Schäfer, Heiko Will, Ernst Penner und Benjamin Pfeffer (als Vertreter der Jungen Union Lumdatal).
Brunhilde Demele schied nach langjähriger Mitarbeit aus dem Vorstand aus.
Die Kommunalwahl im Jahr 2001 hat die Mehrheitsverhältnisse in Staufenberg wieder einmal kräftig durcheinander gewürfelt. CDU, FWG und FDP erreichen zusammen 14 der 27 Sitze im Staufenberger Stadtparlament. Die Partei der GRÜNEN waren nicht mehr vertreten.
Die Zusammenarbeit der "bürgerlichen Parteien" führte seit langem wieder dazu, dass die CDU die Funktion des ersten Stadtrates übernehmen konnte, welche man Norbert Pfeffer anvertraute. Ihm zur Seite gesellten sich als "Neulinge" Gisela Schmiedel und Michael Hilf, der nach dem Ausscheiden von unserem "Altgedienten" und sehr erfahrenen Mitglied Johann Hain, nachrückte.
CDU und FDP bildeten im Stadtparlament eine gemeinsame Fraktion, an deren Spitze Ernst Penner gewählt wurde (Stellvertr. Birgit Effler (FDP) und Christian Knoll).
Den Vorsitz des Haupt- und Finanzausschusses übernahm für das erste Jahr Hans-Jürgen Schäfer.
Aber nicht nur die Kommunalwahl brachte Veränderungen, auch die Wahl des Vorstandes im Herbst 2001, Christian Knoll [22 J.] wurde mit überwältigender Mehrheit zum Vorsitzenden gewählt. Hier vollzog sich der zweite Schritt (seit der Wahl von Norbert Pfeffer in 1991), die Aufgaben im Vorstand an junge Leute zu übertragen
Stellvertreter wurde Heiko Will und Hans-Jürgen Schäfer, Schriftführer Ilse Schmied und Schatzmeisterin blieb die bewährte Gisela Schmiedel, als Beisitzer wurden gewählt, Ernst Penner, Wilfried Schmied, Torsten Appel und Michael Wolfram, für den ausgeschiedenen Vertreter der JU, Benjamin Pfeffer.
Nach nur eineinhalb Jahren Zusammenarbeit mit FDP und FWG mussten wir feststellen, dass die "Zermürbungstaktik" der SPD Früchte trug, ein Stadtverordneter der FWG wechselte die Seiten und damit waren die Mehrheiten dahin. Der Sport- und Kulturausschuss wurde von den "neuen" Mehrheiten abgeschafft, der Vorsitz des HFA der SPD zugeschanzt.
Das politische Klima verschlechtert sich (seit 2001) zusehends, angeführt von einem verbitterten Bürgermeister werden die politisch Tätigen aus den Reihen von CDU/FDP und FWG jetzt schon persönlich angegriffen.
Einen fulminanten Sieg konnte die CDU bei der Landtagswahl am 02.02.2003 erreichen, erstmals in der jungen Geschichte von Staufenberg, wurde die CDU stärkste Kraft in unserer Gemeinde. Sicherlich verhalf die desolate Politik der Bundesregierung, unter Gerhard Schröder (SPD), diesem erdrutschartigen Erfolg einigen Nachschub, aber auch die gute Politik von Ministerpräsident Roland Koch (CDU) und unserem hiesigen Innenminister Volker Bouffier, war es zu verdanken, dass man feiern konnte.
Am 2.Oktober 2003 standen turnusgemäß Vorstandswahlen an, Christian Knoll kandidierte erneut für das Amt des Vorsitzenden. In seiner Vorstellungsrede machte er konkrete Vorschläge, wie die Partei in Staufenberg den erfolgreichen Weg der Vergangenheit weiterzugehen habe und wie man das Profil der Staufenberger Union dem Bürger noch deutlicher machen könne. Alle anwesenden Mitglieder stimmten daraufhin einstimmig für den alten und nun neuen Vorsitzenden Christian Knoll. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Wilfried Schmied und Heiko Will in den Vorstand gewählt. Als Schriftführerin amtiert nun Katharina Kriebel. Das Amt der Schatzmeisterin hat, wie bereits in der Vergangenheit, Gisela Schmiedel inne. Als Beisitzer gehören dem Vorstand nun Ilse Schmied, Dr. Christian Velten, Marcus Räthe, Kay Sterzik und Maik Will an. Als Kassenprüfer wurden Karl-Heinz Kliwar und Gerhard Will gewählt. Kraft Amtes sind wieder der erste Stadtrat Norbert Pfeffer und der Ehrenvorsitzende Bgm. a.D. Kurt Walther kooptierte Vorstandsmitglieder.
Die stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU, Christel Gontrum, führte im Anschluss an die Wahlen die Ehrungen durch. Von Ihr wurden Norbert Wolff , Wilfried Schmied und Edith Post für ihre 30jährige und Erna Bingel, Werner Heidt, Holger Lorenz und Hans Weber für ihre 25jährige Mitgliedschaft in der CDU geehrt.
Ein weiterer Höhepunkt der Staufenberger-CDU war die Nominierung des ersten Stadtrates Norbert Pfeffer zum Bürgermeisterkandidaten für die Bürgermeisterwahl am 27. November 2005. Ein engagierter Wahlkampf über zwei Monate unter dem Motto "Frisches Denken" und außergewöhnlichen Plakaten "Wie wär´s mit Pfeffer" brachte eine rege Diskussion in allen Stadtteilen hervor. Die Wahlkampfkommission - Heiko Will, Christian Knoll, Kay Sterzig, Ernst Penner und Dr. Christian Velten - entwickelten nicht nur völlig neue Strategien sondern erreichten auch ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der CDU Staufenberg. Potenzielle Kandidaten für die kommenden Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung kristallisierten sich heraus. Die Wahl am 27. November brachte nicht nur ein außergewöhnlichen Achtungserfolg von über 32 % (allein in Treis über 46 %) für Norbert Pfeffer sondern war auch eine gute Ausgangsbasis für die Kommunalwahl in 2006.
Die Vorstandswahlen im Dezember 2005 bestätigten Christian Knoll im Vorsitz, Heiko Will als Stellvertreter und Gisela Schmiedel als Schatzmeisterin sowie Maik Will als Schriftführer. Wilfried Schmied und Kay Sterzig wurden als Beisitzer bestätigt. Dr. Christan Velten wurde zum Stellvertretenden Vorsitzenden und Eike Schmidt und Boris Lemmer als Beisitzer gewählt. Kraft Amtes sind wieder der erste Stadtrat Norbert Pfeffer, Fraktionsvorsitzender Ernst Penner und der Ehrenvorsitzende Bgm. a.D. Kurt Walther kooptierte Vorstandsmitglieder.
Im Januar 2009 wird Christian Lemmer auf der Mitgliederversammlung als Vorsitzender vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Der Student war seit 2007 als Beisitzer aktiv. Der bisherige Vorsitzende Christian Knoll wird Stellvertreter. Das langjährige Vorstandsmitglied Dr. Christian Velten zieht aus beruflichen Gründen in die Schweiz und kann aus diesem Grund nicht mehr in der Staufenberger CDU aktiv sein. Gerhard Neumann wird neuer Beisitzer im Vorstand.
Bei der Bundestagswahl 2009 erhält die CDU den Regierungsauftrag der Bürgerinnen und Bürger und bildet eine Koalition mit der FDP. Der Bundestagskandidat unseres Wahlkreises, Dr. Helge Braun, zieht mit einem Direktmandat in den Bundestag ein. Außerdem wird er zum parlamentarischen Staatssekretär im Bildungsministerium ernannt. In Staufenberg konnte die CDU mit 28,9 Prozent der Stimmen ein für bestehende Verhältnisse zufriedenstellendes Ergebnis einfahren.
Bei der Mitgliederversammlung im November 2009 wird Christian Lemmer als Parteivorsitzender bestätigt. Christian Knoll bleibt Stellvertreter, neuer Stellvertreter wird Ernst Penner. Als neuer Beisitzer stößt der Schüler Dennis Lemmer hinzu.
November 2010: Auf zwei Mitgliederversammlungen werden die Kandidatenlisten für die Stadtverordnetenversammlung und die Ortsbeiräte beschlossen. Die CDU blickt mit ihrer Aufstellung zuversichtlich auf die im März 2011 anstehende Kommunalwahl. Ein Bürgermeisterkandidat der CDU kann den Staufenberger Bürgerinnen und Bürgern nach langer Suche leider nicht präsentiert werden.
Januar 2011: Dennis Pucher tritt als unabhängiger Kandidat für das Bürgermeisteramt in Staufenberg an. Der Vorstand der CDU begrüßt das ausdrücklich und kündigt seine Unterstützung für den Wahlkampf an. Es wird deutlich gemacht, dass nur ein starker Rückhalt von CDU, FW und FDP ein wünschenswertes Ergebnis für Dennis Pucher garantieren kann. Eine öffentliche Mitgliederversammlung mit Pucher im Februar sollte die Unterstützung der Staufenberger CDU offiziell machen.
27. März 2011: Die CDU erhält bei der Kommunalwahl 26% der Stimmen (-2,9%) und bekommt 7 Sitze im Stadtparlament (-1 Sitz). Insgesamt unbefriedigend für die CDU Staufenberg, die sich nun jedoch voll auf ihre Oppositionsrolle konzentrieren und ihren Kurs ür den Schuldenabbau fortführen wird.
Dennis Pucher fährt bei der Bürgermeisterwahl mit 41,6% ein sehr respektables Ergebnis ein, trotzdem hat es leider nicht gereicht. Wir danken für Dennis Pucher für einen engagierten und motivierten Wahlkampf und wünschen ihm weiterhin alles Gute.
