Bei den diesjährigen Ferienspielen stellte die CDU Staufenberg ein Team aus zwölf jungen Forschern zusammen, um gemeinsam einen „Waldtag“ zu erleben. Die zwischen 7 und 10 Jahre alten Kinder hatten bei herrlichem Sonnenschein die Möglichkeit, den heimischen Wald zusammen mit ihren Bewohnern kennenzulernen und zu erforschen.

Los ging die Expedition am Staufenberger Friedhof. Schon nach den ersten Metern entdeckte das Forscher-Team eine Blindschleiche und ließ ein paar Ahorn-Samen als Propeller fliegen. Die Wanderung führte weiter über das Feld, auf dem sich an einem prächtigen Birnenbaum mit Proviant eingedeckt wurde. Nach einem kurzen Wettrennen und mehreren Stopps, an denen noch weitere Baumarten erraten wurden, schlug das Team sein Lager am Staufenberger Jägerhäuschen auf. Während erneut eine kleine Stärkung zu sich genommen wurde, erklärte Leiterin Nina Bienko den verantwortungsvollen Umgang zwischen Mensch und Natur im grünen Lebensraum.

Danach schwärmten die Forscher mit ihren Lupengläsern aus, um möglichst viele Kleintiere einzusammeln. Zurück im Lager wurden sie beobachtet und mit Hilfe von Lehrbüchern bestimmt. Spinnen, Ameisen und ein Käfer sorgten dabei für große Aufregung. Einen sehr interessanten Fund machten zwei kleine Forscher unter Leitung von Philipp Brée. Sie fanden einen Lederlaufkäfer, der vor allem nachts Schnecken erbeutet. Er spritzte seinen Verdauungssaft an das Beobachtungsglas. Nachdem alle Lebewesen erkundet und sicher zurück an den Fundort gebracht wurden, konnte das Forscherteam nochmal richtig kreativ werden. Sie beklebten aufgesammelte Tannenzapfen mit Federn und Perlen, bis ein paar kunterbunte Vögel daraus entstanden.

Für diejenigen, die noch ein wenig ihren Gleichgewichtssinn unter Beweis stellen wollten, hing Leiter Timo Bienko eine Slackline auf. Zum Schluss wurden noch T-Shirts mit Textilfarben als Andenken bemalt, bevor die mutigen Forscher von ihren Eltern abgeholt wurden.

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